Page
   Home
   Übersicht
   Gästebuch
   Grüße und Links
   rechtliche Hinweise
   contact me

Meine Gedichte
   vorweg
   Sturz ins Bodenlose
   Blutrausch
   Gefühlsausbruch
   Mondnacht
   Für Ewig
   Windstille
   Einsames Herz
   Club des verborgenen Wissens
   Lichtblicke
   Der Traum
   Mein Dämon / The Final Fight
   Euer Tod
   Herz für Dich
   Gefallener Körper
   Winterkälte
   Farbspiel
   Neben Dir
   Sehnsucht
   Regen
   Sternentraum
   Schicksalswege
   Blue Rose
   Glückseligkeit
   Abschied
   Eigentlich..
   Tage wie dieser
   Mein Hass
   Love never dies
   Mein Weg
   Zorn
   Nie hört es auf!?
   Nur Worte?
   Heldenherz
   Blatt im Wind
   Schizophrenie des Seins
   Wie ein Meer..
   Dem Himmel zu nah
   Rette mich!
   Ausgebrannt
   Lippen so blau..
   Mein Herz ohne deines
   Kind sein..
   Neujahrsgedicht
   Auszeit
   Mein Geschenk
   Solange ich bin
   In deinen Armen
   Wintereinbruch
   Drei Worte
   Vermisse dich
   Tränen
   Ich wünschte du wüsstest.. (neu)
   Licht in dunkler Nacht (neu)

Gedichte von anderen
   Übersicht
   Was man so sagt
   Age of Darkness
   Schmerz
   Wenn ich sterbe
   Arthur O'Shaugnessy
   Gedicht für eine Rose
   Warten
   Kommen und Gehen
   Mondlos
   Grube
   Mein Herz
   Für Dich
   Zugfahrt
   Ich
   Nachtwache
   Luzifer's Fall
   Narrenjammer
   Dämmerung
   Dunkles Rot
   Verdammnis und Erlösung
   Engel aus Stein
   Die Mauer
   Erlösung
   Wishlist
   Tränenschleier
   Rittersmann
   Sehnsucht
   In der ewigen Nacht
   Mädchenlieder

Texte
   Donna Williams
   Engel im Regen
   Der glückliche Mann
   Einsam
   Verlust
   Wovor hast Du Angst?
   Der Krieger
   Gott ist tot
   H. Hesse
   Böse
Was man so sagt
 

Kristiane Allert-Wybranitz war eine der ersten, die mich mit ihren Gedichten begeistert hat! Einen Teil der Schuld, dass ich selber irgendwann in jungen Jahren angefangen habe zu schreiben, trägt sie wohl :)


 
Als sie lachte, sagte man ihr, sie sei kindisch.
Also machte sie fortan ein ernstes Gesicht.
Das Kind in ihr blieb, aber es durfte nicht mehr lachen.

Als sie liebte, sagte man ihr, sie sei zu romantisch.
Also lernte sie, sich realistischer zu zeigen
und verdrängte so manche Liebe.

Als sie reden wollte, sagte man ihr, darüber spreche man nicht.
Also lernte sie zu schweigen.
Die Fragen, die in ihr brannten, blieben ohne Antwort.

Als sie weinte, sagte man ihr, sie sei einfach zu weich.
Also lernte sie, Tränen zu unterdrücken.
Sie weinte zwar nicht mehr, doch hart wurde sie nicht.

Als sie schrie, sagte man ihr, sie sei hysterisch.
Also lernte sie, nur noch zu schreien, wenn niemand sie hören konnte,
oder sie schrie lautlos in sich hinein.

Als sie zu trinken began, sagte man ihr, das löse ihre Probleme nicht.
Sie solle eine Entziehungskur machen.
Es war ihr egal, weil ihr schon so viel entzogen worden war.

Als sie wieder draußen war, sagten man, sie könne jetzt von vorne anfangen.
Also tat sie, als begänne sie ein neues Leben.
Aber wirklich leben konnte sie nicht mehr,
sie hatte es verlernt.

Als sie ein Jahr später sich versteckt zu Tode gefixt hatte,
sagte man gar nichts mehr.
Und jeder für sich versuchte leise das Unbehagen
mit den Blumen ins Grab zu werfen.

 
 
zurück Übersicht weiter