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Verdammnis und Erlösung
 
Dieses Gedicht hat Hammer mir geschickt und auch, wenn es schon eine Weile her ist, dass ich mir vorgenommen habe, es zu veröffentlichen, ist es nun endlich soweit, also nehmt Euch die Zeit!!!

 
Mit Tränen in den Augen
starre ich auf dein Bild,
streichle über das kalte Glas,
und wünsch dich zu mir her,
doch möglich ist das nimmermehr.

Voll schmerzlicher Wehmut
denk ich an Zeiten zurück,
wo wir noch glücklich vereint
der Welt getrotzt haben,
und unsre Liebe einander gaben.

Der Weg, den ich gewählt,
führt in die Finsternis,
der schwarze Sand der Zeit
rieselt durch meine Hände,
unaufhaltsam nähert sich das Ende.

Der Raum wird kalt,
das Licht erlischt,
sie kommen mich zu holen,
die Schuld nun einzutreiben,
ich will nichts schuldig bleiben.

Welch ein geringer Preis
um zu erlösen dich,
dein Glück und deine Liebe
schenkten meinem Leben Sinn,
jetzt gebe ich es für dich hin.

Vor langer Zeit
gab ich den Schwur,
den wir mit Blut besiegelt,
meine Seele zu geben für dich,
und mein Versprechen halte ich.

copyright © 2002 by Hammer, all rights reserved
 
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