Page
   Home
   Übersicht
   Gästebuch
   Grüße und Links
   rechtliche Hinweise
   contact me

Meine Gedichte
   vorweg
   Sturz ins Bodenlose
   Blutrausch
   Gefühlsausbruch
   Mondnacht
   Für Ewig
   Windstille
   Einsames Herz
   Club des verborgenen Wissens
   Lichtblicke
   Der Traum
   Mein Dämon / The Final Fight
   Euer Tod
   Herz für Dich
   Gefallener Körper
   Winterkälte
   Farbspiel
   Neben Dir
   Sehnsucht
   Regen
   Sternentraum
   Schicksalswege
   Blue Rose
   Glückseligkeit
   Abschied
   Eigentlich..
   Tage wie dieser
   Mein Hass
   Love never dies
   Mein Weg
   Zorn
   Nie hört es auf!?
   Nur Worte?
   Heldenherz
   Blatt im Wind
   Schizophrenie des Seins
   Wie ein Meer..
   Dem Himmel zu nah
   Rette mich!
   Ausgebrannt
   Lippen so blau..
   Mein Herz ohne deines
   Kind sein..
   Neujahrsgedicht
   Auszeit
   Mein Geschenk
   Solange ich bin
   In deinen Armen
   Wintereinbruch
   Drei Worte
   Vermisse dich
   Tränen
   Ich wünschte du wüsstest.. (neu)
   Licht in dunkler Nacht (neu)

Gedichte von anderen
   Übersicht
   Was man so sagt
   Age of Darkness
   Schmerz
   Wenn ich sterbe
   Arthur O'Shaugnessy
   Gedicht für eine Rose
   Warten
   Kommen und Gehen
   Mondlos
   Grube
   Mein Herz
   Für Dich
   Zugfahrt
   Ich
   Nachtwache
   Luzifer's Fall
   Narrenjammer
   Dämmerung
   Dunkles Rot
   Verdammnis und Erlösung
   Engel aus Stein
   Die Mauer
   Erlösung
   Wishlist
   Tränenschleier
   Rittersmann
   Sehnsucht
   In der ewigen Nacht
   Mädchenlieder

Texte
   Donna Williams
   Engel im Regen
   Der glückliche Mann
   Einsam
   Verlust
   Wovor hast Du Angst?
   Der Krieger
   Gott ist tot
   H. Hesse
   Böse
Mädchenlieder
 
Neulich wurde ich gefragt, ob ich Emanuel Geibel kenne, doch außer dem Namen, konnte ich nichts dazu sagen..
Bedauerlich, aber zu ändern *g* Ich hab einige feine Texte von ihm gefunden und einer hat es mir besonders angetan (das Thema sagt mir wohl gerade zu *g*):

 
I.
In meinem Garten die Nelken
Mit ihrem Purpurstern
Müssen nun alle verwelken,
Denn du bist fern.

Aus meinem Herde die Flammen,
Die ich bewacht so gern,
Sanken in Asche zusammen,
Denn du bist so fern.

Die Welt ist mir verdorben,
Mich grüßt nicht Blume, nicht Stern;
Mein Herz ist lange gestorben,
Denn du bist mir fern.

II.
Wohl waren es Tage der Sonne,
Die Bäume blühten im Mai,
Dein Blick sprach Liebeswonne -
Das ist vorbei.

Verblüht sind lange die Bäume,
Der Herbst ist kommen geschwind;
Die Träume, die schönen Träume
Verweht der Wind.

III.
Gute Nacht mein Herz und schlummre ein!
In diesen Herbstestagen
Ohne Blumen und Sonnenschein
Was willst du schlagen?

Dein Schmerz ist aus, deine Lust ist todt,
Verweht sind Lenz und Lieder;
Der Liebe Röslein purpurroth
Blüht nimmer wieder.

Singend zog er ins Land hinein,
Der falsche, liebe Knabe -
Und du? - Im stillen Grabe
Schlafe mein Herz, schlaf' ein!



copyright © by Emanuel Geibel (1815-1884), all rights reserved
 
zurück Übersicht Ende